1899: Ein junger Arzt kommt in eine britische Nervenheilanstalt – und findet dort eine Situation vor, die mit den damaligen Vorstellungen von Psychiatrie wenig gemein hat. Keine Zwangsjacken, keine kalten Wasserbäder, keine brutalen Behandlungsmethoden. Die Patienten bewegen sich frei und scheinen über ihr eigenes Leben zu bestimmen. Für die damalige Zeit geradezu revolutionär. Doch was zunächst wie ein humaner Aufbruch wirkt, bekommt bald etwas Beunruhigendes. Denn wo die Grenze zwischen Vernunft und Wahnsinn verläuft, ist schwer zu bestimmen – und wird in Stonehearst Asylum zunehmend unscharf.
Ben Kingsley und Michael Caine geben diesem düsteren Psychospiel zusätzlich Gewicht. Der Film basiert lose auf Edgar Allan Poes Erzählung The System of Doctor Tarr and Professor Fether und stellt zwei unbequeme Fragen: Wie sollte man mit psychisch Kranken umgehen? Und wer entscheidet eigentlich, wer verrückt ist?
Eintrag zum Film bei der IMDB.
